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24.01.2019 | Marcel Trost

Landtagsabgeordneter Martin Mittag zum Dringlichkeitsantrag der Regierungsfraktionen: Gründungspaket für freiberufliche Hebammen

In der heutigen Plenarsitzung des bayerischen Landtags wurde mit der Mehrheit der beiden Fraktionen der Regierungskoalition ein Dringlichkeitsantrag zum Gründungspaket für freiberufliche Hebammen beschlossen. Darin begrüßen CSU und FREIE WÄHLER die Initiative der Staatsregierung zur Stärkung der Hebammenversorgung durch ein Gründungspaket in Form einer Niederlassungsprämie für erstmals in Bayern freiberuflich tätige Hebammen. Ziel dieser Förderung ist die Sicherstellung der flächendeckenden Versorgung. Gleichzeitig soll der gesellschaftlichen Bedeutung des Hebammenberufs Ausdruck verliehen werden.

Dazu der CSU-Landtagsabgeordnete Martin Mittag, Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und Pflege:

„Ich unterstütze diesen Antrag ausdrücklich auch persönlich. Neben den Hilfsangeboten für werdende Mütter und die Neugeborenen ist dieses Gründungspaket ein weiterer wichtiger Baustein in der Familienpolitik der bayerischen Staatsregierung. Gerade bei uns in Stadt und Landkreis Coburg, mit seiner eher ländlich geprägten Struktur, kann man die Bedeutung der Hebammenhilfe für werdende Mütter und ihre Familien vor, während und nach der Geburt als einen wichtigen Teil der Gesundheitsversorgung nicht genug unterstreichen. Jede werdende Mutter muss bei diesem so wichtigen und oft auch nicht einfachen Weg in ein neues Leben von einer Hebamme Unterstützung erfahren können. Dieses Recht auf Hebammenhilfe darf nicht durch Angebotsengpässe erschwert werden.

Die bayerische Staatsregierung nimmt dies ernst und schafft nun mit einer Niederlassungsprämie in Höhe von einmalig 5.000 Euro einen effektiven Anreiz zur Niederlassung für erstmals in Bayern freiberuflich tätige Hebammen. Besonders wichtig ist auch mir dabei, dass die Prämie zeitnah, möglichst noch im Jahr 2019, ausgezahlt wird und dass das Verfahren unbürokratisch gestaltet wird.“